Was passiert im Herbst mit deiner Haut?

Der September ist für viele Hauttypen ein stiller Wendepunkt. Die Tage werden kürzer, die Luftfeuchtigkeit sinkt, Heizungsluft kündigt sich an – und plötzlich spannt die Haut, obwohl sich äußerlich kaum etwas verändert hat. Das ist kein Zufall, sondern ein gut untersuchtes physiologisches Phänomen.

Was passiert mit deiner Haut beim Übergang in den Herbst?

Eine kontrollierte Kohortenstudie an 72 gesunden Frauen (Yan et al., 2020, veröffentlicht bei PubMed) hat die Hautbarriere über alle vier Jahreszeiten hinweg gemessen. Das Ergebnis: Die Feuchtigkeit im Stratum corneum, der obersten Hautschicht, war im Sommer am höchsten und im Winter am niedrigsten – während der transepidermale Wasserverlust (TEWL), also wie viel Feuchtigkeit deine Haut ungeschützt an die Luft abgibt, genau umgekehrt verlief: am niedrigsten im Sommer, am höchsten im Winter. Auch die Talgproduktion sank mit sinkenden Temperaturen deutlich.

Bereits ältere, häufig zitierte Untersuchungen zur zeitabhängigen Variation der Hautbarrierefunktion bestätigen dieses Muster: TEWL, Hautoberflächen-pH und Hauttemperatur schwanken nicht nur über den Tag, sondern auch über die Jahreszeiten hinweg spürbar. Der Herbst ist dabei genau die Phase, in der die Schutzfunktion zu bröckeln beginnt, noch bevor der Winter sie auf die Probe stellt.

Warum die Hautbarriere jetzt besonders gefordert ist

Deine Hautbarriere besteht aus Hautzellen, die wie Ziegelsteine in einem „Mörtel" aus Lipiden liegen – vor allem Ceramiden, Cholesterin und freien Fettsäuren. Fehlen Ceramide, wird die Haut durchlässiger für Wasserverlust und empfindlicher gegenüber äußeren Reizen.

Wie wirksam sich das gezielt beeinflussen lässt, zeigt eine klinische Studie zu einer ceramidhaltigen Lotion bei Menschen mit trockener Haut (Cosmoderma, 2023): Innerhalb von 24 Stunden stieg die Hautfeuchtigkeit unter kontrollierten Bedingungen von durchschnittlich 13,6 auf 36,4 Messeinheiten, während der Wasserverlust an der behandelten Stelle deutlich niedriger lag als an der unbehandelten Kontrollstelle. Der Effekt: eine spürbar widerstandsfähigere Haut – und genau das brauchst du jetzt, im Übergang.

So unterstützt du deine Hautbarriere gezielt

Die gute Nachricht: Du musst die Barriere nicht neu erfinden, du musst sie nur mit den richtigen Zutaten in Ruhe lassen, damit sie sich selbst reparieren kann.

Weniger, aber hochkonzentriert. Wasserhaltige Cremes brauchen oft Emulgatoren und Konservierungsstoffe, um stabil zu bleiben – Stoffe, die eine ohnehin gereizte Barriere zusätzlich fordern können. Wasserfreie Pflege mit hochkonzentrierten Pflanzenbuttern und nativen Ölen kann hier gezielt einen Schutzfilm bilden, der Lipide direkt nachliefert.

Genau hier setzt unsere Körperbutter Sensitiv an: Sie besteht ausschließlich aus Sheabutter, Kakaobutter, Mangobutter, Kokosöl, Aprikosenkernöl und Vitamin E – ganz ohne Wasser, Füllstoffe oder Emulgatoren. Der 48h-Depoteffekt sorgt dafür, dass deine Haut über einen langen Zeitraum mit Lipiden versorgt bleibt, statt Feuchtigkeit sofort wieder zu verlieren. Sie eignet sich für Gesicht, Körper und Hände gleichermaßen – ideal, um genau die Areale zu pflegen, die im Jahreszeitenwechsel am meisten strapaziert werden.

Die Lippen nicht vergessen. Die Haut an den Lippen hat kein eigenes Stratum corneum mit Lipidschutz und trocknet deshalb oft als Erstes aus. Unser Lip Balm Sensitiv mit Aprikosenkernöl, Bienenwachs, Bio-Kokosöl, Bio-Kakaobutter und Vitamin E spendet genau die Feuchtigkeit und den Schutzfilm, die spröde Lippen im Herbst brauchen – ganz ohne Mineralöle oder versteckte Zusatzstoffe.

Weitere einfache Stellschrauben: lauwarm statt heiß duschen und waschen (heißes Wasser löst zusätzlich Lipide aus der Haut), abends eine reichhaltigere Pflege als morgens auftragen, und bei trockener Heizungsluft für Luftfeuchtigkeit im Raum sorgen.

Dein Fazit für den Jahreszeitenwechsel

Deine Haut verändert sich mit den Jahreszeiten messbar – das ist wissenschaftlich gut dokumentiert. Wer im September beginnt, die Hautbarriere mit reinen, lipidreichen Inhaltsstoffen zu stärken, muss im Winter nicht erst gegen Spannungsgefühl und Rötungen ankämpfen, sondern hat vorgesorgt.


Quellen:

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